Erfolgsgeschichte in 2021: Zehnter Jahrgang erreicht die Allgemeine Hochschulreife

Die gesetzliche Grundlage stellt die 79 seitige Gymnasiale Oberstufenverordnung (GOS-VO) dar: https://recht.saarland.de/bssl/document/jlr-OberStVSL2007pG12

Alleinstellungsmerkmale

  • Seit 2008 Vorabqualifizierung für Beruf und Studium in berufsbezogenen Zweigen
  • Seit 2018 allgemeinbildender Zweig als G9

Zweige: Jeder Zweig führt zum Allgemeinen Abitur, welches ausnahmslos den Zugang zu allen Studiengängen erschließt.

  1. Zweig: Gesundheit und Soziales: Vorabqualifizierung in den Fächern Gesundheit, Pädagogik, Psychologie, Medizininformatik für beispielsweise ein Studium Medizin, Pharmazie, Lehramt, Bioinformatik, Medizininformatik, Psychologie und alle anderen Studiengänge
  2. Zweig: Wirtschaft und Verwaltung: Vorabqualifizierung in den Fächern Wirtschaft, VWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik für beispielsweise die Berufe Bankkaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, alle Verwaltungsberufe oder ein Studium Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieur, Jura und alle anderen Studiengänge
  3. Zweig: Allgemeinbildender: Oberstufenverbund mit der Gemeinschaftsschule Eppelborn, der Theeltalschule Lebach (GemS), der Kettelerschule Schmelz (GemS), der Nikolaus-Groß-Schule Lebach (GemS) als G9, Vorteil: Ein Jahr zusätzliche Vorbereitungszeit auf die zentrale Abiturprüfung

Präsentation: Wege zur Allgemeinen Hochschulreife am BBZ Lebach

Eingangswege für unsere Interessenten

  1. G9: Übergang in die gymnasiale Oberstufe 11, 12, 13 von
  • einer Gemeinschaftsschule (Berechtigungsvermerk)
  • einer Privatschule (Berechtigungsvermerk)
  • einer Berufsfachschule (Notendurchschnitt)
  • einem allgemeinbildenden Gymnasium nach Klassenstufe 9 (G8) oder 10 (G9): Einstieg ins berufsbezogene Oberstufengymnasium mit dem Wunsch der beruflichen Vorabqualifizierung in Gesundheit, Pädagogik, Psychologie, Medizininformatik oder in Wirtschaft, VWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik

2. G8: Übergang in die gymnasiale Oberstufe 11, 12, 13 von einem allgemeinbildenden Gymnasium nach Klassenstufe 9: Einstieg ins berufsbezogene Oberstufengymnasium mit dem Wunsch der beruflichen Vorabqualifizierung in Gesundheit, Pädagogik, Psychologie, Medizininformatik oder in Wirtschaft, VWL, Wirtschaftsinformatik

3. Einstieg in die zweijährige Hauptphase 12, 13 nach erfolgreichem Abschluss der Fachoberschule: Einstieg in die berufsbezogene Hauptphase

4. Einstieg nach einer erfolgreichen Berufsausbildung: Mit anerkanntem Mittleren Bildungsabschluss in die berufsbezogene Einführungsphase, mit anerkannter Fachhochschulreife in die berufsbezogene Hauptphase

Lassen Sie sich gerne beraten, wir freuen uns auf Ihre Fragen: dirk.ames@bbzlebach.de, kornelia.gutte@bbzlebach.de, 06881-999840

Aufnahmevoraussetzungen

Betrifft Notwendigkeit von zwei Fremdsprachen zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife: Wurde ein(e) Schüler/-in ab Klassenstufe 7 nicht durchgehend in einer 2. Fremdsprache unterrichtet, wird Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache von Klassenstufe 11 bis 13 belegt. Die aus der Sekundarstufe I fortgeführte Fremdsprache muss in diesem Fall nicht bis zum Abitur fortgeführt werden und kann nach Klasse 11 abgewählt werden.

  • Schüler/-innen des achtjährigen Gymnasiums, die in Klasse 10 versetzt sind; Wechsel nach der neunten Klasse in die 11 als G8 oder Wechsel nach der zehnten Klasse als G9 in die 11
  • Schüler/-innen einer Gemeinschaftsschule oder einer Privatschule, welche in die Klasse 11 versetzt sind und im Zeugnis der Klassenstufe 10 einen entsprechenden Übergangsvermerk aufweisen (GemS VO §24): oder Fächergruppe (FG) III (De, Ma, 1. FS, Che oder Phy mit 3 Fächern auf A-Niveau ≥ 04 oder alle weiteren Fächer mit Durchschnittspunktzahl 07, dabei höchstens 1 Fach < 04 aber ≠ 00 (Ergänzende Ausgleichsmöglichkeiten beachten)
  • Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft bzw. Sozialwesen in den Zweig Wirtschaft bzw. Gesundheit und Soziales, Einstieg in die 12 des Zweiges bei Erfüllung der Fremdsprachenanforderungen oder freie Wahl des Zweiges bei Einstieg in die 11.
    Fremdsprachenregelung zum Einstieg in die 12: Absolventen der Fachoberschulen Wirtschaft oder Soziales, die vor Eintritt in die Fachoberschule an der zum mittleren Bildungsabschluss führenden Schule in einer 2. Fremdsprache durchgehend unterrichtet worden sind, am Unterrichtsangebot der Fachoberschule in dieser zweiten Fremdsprache teilgenommen haben und hierfür im Zeugnis der Fachoberschule mindestens die Note befriedigend erhalten haben. Der Übergang ist nur in den jeweiligen Schwerpunkt möglich.
  • Aufnahme von Absolventen*innen einer erfolgreichen Berufsausbildung mit anerkanntem Schulabschluss (Mittlerer Bildungsabschluss in berufsbezogene Einführungsphase, wenn Zugangsbedingungen erfüllt; Fachhochschulreife in berufsbezogene Hauptphase, wenn Fremdsprachenanforderungen erfüllt sind, siehe Absolventen Fachoberschule, ansonsten Start in Einführungsphase)
  • Absolventen der Handelsschule, der Sozialpflegeschule und der Gewerbeschule: Der Übergang ist in den berufsbezogenen Zweig möglich. Neben dem erforderlichen Notendurchschnitt auf dem Abschlusszeugnis muss die erste Fremdsprache ab der Klasse 5 durchgehend unterrichtet worden sein.
    Handelsschule: Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre mindestens 2,5; dabei kein Fach unter befriedigend. Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75; dabei höchstens eine mangelhafte Note oder Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre mindestens 2,0; dabei höchstens ein Fach ausreichend, Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75; dabei höchstens eine mangelhafte Note
    ODER: Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und Wirtschaftslehre mindestens 2,0; dabei höchstens 1 Fach ausreichend, Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75; dabei höchstens eine mangelhafte Note. 
    Sozialpflegeschule /Gewerbeschule: Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Biologie (GS: Technologie)  und Fremdsprache mindestens 2,5; dabei kein Fach unter befriedigend. Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75; dabei höchstens eine mangelhafte Note.
    ODER: Notendurchschnitt in Deutsch, Mathematik, Biologie (GS: Technologie) und Fremdsprache mindestens 2,0; dabei höchstens ein Fach ausreichend; Notendurchschnitt in den übrigen Fächern mindestens 2,75; dabei höchstens eine mangelhafte Note. 

     

Unterrichtsorganisation 11, 12, 13

Während der einjährigen Einführungsphase 11 findet Unterricht im Klassenverband statt. In der zweijährigen Hauptphase 12, 13 werden die Schüler*innen in Kursen unterrichtet. Schüler*innen aller Zweige werden in 11, 12, 13 am BBZ Lebach in der Friedensstraße 4 unterrichtet.

Organisatorisch sind die Schüler*innen der berufsbezogenen Zweige Schüler*innen des BBZ Lebach. Sie erhalten Ihre Zeugnisse mit dem BBZ Lebach-Zeugniskopf und der Schulleiter vom BBZ Lebach unterschreibt diese Zeugnisse.

Die Schüler*innen des allgemeinbildenden Zweiges im Oberstufenverbund sind Schüler*innen einer Gemeinschaftsschule. Ihre Zeugnisse besitzen den jeweiligen GemS-Zeugniskopf und der jeweilige GemS-Schulleiter unterschreibt diese Zeugnisse.

Das bedeutet, dass Schüler*innen bei Wahl des allgemeinbildenden Zweiges an einer der folgenden Gemeinschaftsschulen angemeldet sind oder sich an einer dieser Schulen anmelden müssen.

Gemeinschaftsschulen im gymnasialen Oberstufenverbund  am BBZ Lebach sind:

Was folgt nach der Allgemeinen Hochschulreife?

  • Studium an einer beliebigen Universität oder Fachhochschule
  • Berufsausbildung
  • Alles ist mit dem höchsten Schulabschluss möglich, sowohl mit der berufsbezogenen als auch mit der allgemeinbildenden Allgemeinen Hochschulreife

Weitere Informationen: Das Oberstufengymnasium führt wie alle Gymnasien zur Allgemeinen Hochschulreife, verfügt aber im Gegensatz zu einem allgemeinbildenden Gymnasium zusätzlich über berufsbezogene Zweige. In den berufsbezogenen Zweigen ermöglichen die Fächer Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre auf der einen Seite sowie Gesundheit und Pädagogik/Psychologie auf der anderen Seite eine erste berufliche Orientierung sowie einen Einblick in mögliche Studienfächer. Die Vorbereitung auf ein späteres Studium oder eine Berufsausbildung im Profilbereich steht jedoch nicht ausschließlich im Vordergrund. Vielmehr geht es um die Vermittlung einer umfassenden Allgemeinbildung sowie den Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen, welche die Zukunftschancen der Schüler*innen in Studium und Beruf vergrößern. Bestenfalls fällt ein Studium oder eine Berufsausbildung auf Grund der Vorabqualifizierung leichter. Am Oberstufengymnasium können auch Schüler*innen, die bisher nur eine Fremdsprache erlernt haben, aufgenommen werden. Diese lernen nun drei Jahre lang eine neu einsetzende Fremdsprache in speziell dafür eingerichteten Kursen. Bis zur Allgemeinen Hochschulreife muss mindestens eine Fremdsprache belegt werden. Nach Klasse 11 kann die erste Fremdsprache abgewählt werden. Schule ist mehr als nur Unterricht! Das BBZ Lebach legt höchsten Wert darauf, seine Schüler*innen umfassend für ihr berufliches und privates Leben zu qualifizieren. So bietet das BBZ Lebach Projekte und Unternehmungen, z. B. in den Bereichen Kultur und Sport an. Beim Klettern, Kanufahren oder Mountainbiken vermittelt ein Team von Erlebnispädagogen den Schüler*innen soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit. Eine jährlich stattfindende Ski–Exkursion rundet das sportliche Angebot ab. Musikbegeisterte können ihrer Leidenschaft in Chor und Band nachgehen. Ein von Lehrern und Schülern gemeinsam gestaltetes Jahrbuch dokumentiert alljährlich die Ereignisse des Schuljahres. Darüber hinaus bieten wir für alle Schüler*innen unserer Schule ein breit gefächertes Angebot an weiteren Qualifizierungen wie z. B. den Europäischen Computerführerschein. Wir sind Teil des Netzwerkes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und legen besonderen Wert auf gegenseitige Wertschätzung und gegenseitigen Respekt.

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